Definition Was ist das Internet of Everything (IoE)?

Von Blue Floyd 2 min Lesedauer

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Das Internet of Things (IoT) beschreibt die Möglichkeit von Maschinen, miteinander zu kommunizieren. Die nächste Stufe, das Internet of Everything (IoE), erweitert die Funktionalität um den Einbezug von weiteren Daten, Personen, Prozessen und mehr.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Kernaspekt des Internet of Things besteht darin, Telemetriedaten zwischen Maschinen auszutauschen, um diverse Ziele effizienter zu erreichen oder neue Funktionen erst möglich zu machen.

Das Internet of Everything (IoE) erweitert das Konzept, indem weitere Datensätze einbezogen werden. Während das Internet of Things oft genutzt wird, um bestehende maschinelle Prozesse (weitgehend) zu automatisieren, kann das Internet of Everything theoretisch Automatisierungen in allen Bereichen unseres Lebens erreichen. Dazu sind weitere Datenquellen notwendig: Je komplexer das Szenario, das automatisiert werden soll, desto mehr Daten müssen dafür zur Verfügung stehen. Dies wird erreicht durch Datenquellen wie Personen und bereits bestehende IoT-Geräte.

Was wird für IoE benötigt?

Im vorherigen Absatz wurde es bereits erwähnt: je mehr Daten, desto besser. Vernetzte Geräte müssen möglichst viele Daten aus möglichst vielen Quellen erhalten, also von Maschinen und Prozessen, aber auch von Personen. „Kennen“ Geräte ihren eigenen Zweck besser und wissen diese, in welchem Kontext sie eingesetzt werden, können genauere Analysen getroffen und daraus Entscheidungen abgeleitet werden.

Was sind typische Datenquellen?

IoE-Datenquellen sind vielfältig und umfassen unter anderem:

  • Menschen liefern Daten indirekt durch Geräte wie Smartphones oder Smartwatches. Diese sammeln permanent Daten, die von anderen Geräten bzw. Software ausgewertet werden können.
  • Maschinen erfüllen einen ähnlichen Zweck wie Menschen mit tragbaren Geräten, aber sie sind stationär. Dazu zählen heute bereits viele bekannte Gerätetypen aus dem Smart-Home-Bereich und der Industrie.

Im Verbund können Menschen und Maschinen Daten in gewaltiger Menge sammeln, die es dann erlauben, fortschrittliche Prozesse in Gang zu setzen.

Praxisbeispiel für das Internet of Everything

Ein Beispiel ist das Gebäudemanagement. Dort könnten Sensoren in jedem Raum angebracht werden, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu messen. Gleichzeitig liefern Menschen, die sich in diesen Räumen bewegen, ebenfalls Daten dieser Art, die allerdings durch die Beweglichkeit von Menschen dynamisch sind.

Die große Datenmenge könnte ausgewertet werden, um die Temperatur und Luftfeuchtigkeit individuell anzupassen – nicht nur an den jeweiligen Raum, sondern auch die Person, die sich in diesem Raum aufhält. So würde theoretisch ein ideales Klima für jede Person geschaffen werden (oder ein bestmöglicher Kompromiss, falls sich mehrere Menschen im selben Raum aufhalten). Dieser Prozess wäre zu 100 Prozent automatisiert und würde perfektes Raumklima ermöglichen.

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